Arbeitskreis Dorf- und Landschaftsgestaltung

Arbeitskreis legte Rundwanderweg an

Agenda_Landschaftsgestaltung.gif

Der Arbeitskreis „Dorf- und Landschaftsgestaltung“ hat die Idee entwickelt, einen Rundwanderweg um Oberboihingen herum auszuweisen. Das Projekt zur Anlegung bzw. Ausschilderung dese Rundweges stand über viele Monate im Mittelpunkt des Betätigungsfeldes der in diesem Arbeitskreis engagierten Bürger. Der 11,5 km lange Rundkurs lädt ein, die Oberboihinger Markung zu entdecken und manchen reizvollen Ausblick zu genießen. Am 21. April 2002 wurde der Oberboihinger Rundweg offiziell eröffnet. Der Start erfolgt am Sportplatzgelände. Dort wurde auch ein Informationsstand aufgestellt, wo sich die Rundwanderer anhand einer Karte eine Übersicht über den Rundweg verschaffen und sich über die Entwicklung der Gemeinde informieren können.

Der Start erfolgt bei den Parkplätzen beim Sportgelände in der Neckarstraße. Von dort aus führt der Weg auf dem Neckardamm zum Wehr weiter am Neckar entlang zum Hochwasserdamm Zizishausen. Auf dem Damm biegt man zur Behindertenwerkstatt ab und gelangt über die Stattmannstraße zum Bahnübergang Nürtinger Straße. Von der „Alten Schule“ läuft man über den Marbachweg ins Marbachtal bis zum „Oberboihinger Wasserfall“. Dort kann man einen Abstecher zum Naturdenkmal „Feuchtbiotop Heimbühl“ machen, das vom Schwäbischen Albverein angelegt wurde und auch gepflegt wird. Über den Schotterweg (Schmeller) führt die Strecke am Pfauenhof vorbei zum Parkplatz des Friedhofes „Brand“. Von dort geht es auf dem Feldweg Richtung Hundesportplatz durch den Wald hinab zum Waldeck und erreicht über den Talbach den Grillplatz „Almenbrünnele“. Ein steiler Weg führt hinauf zum Katholischen Kopf und zur Lauereiche, von dort über die vorhandenen Wege zur Fahrstraße Tachenhausen-Lindorf nach links zum Waldrand. Durch den Tachenhäuser Hof mit dem sehenswerten Blumengarten läuft man weiter bis zum Albvereinsheim. Über die Rosen-, Halden- Grabenstraße sowie den Bahnübergang Hinterestraße führte die Strecke zurück zum Ausgangspunkt. Die Wegführung insgesamt ist im Ortsplan rot eingetragen. Der Vorschlag des Arbeitskreises wurde im Gemeinderat sehr positiv aufgenommen. Die Materialkosten für die Ausschilderung übernahm die Gemeinde, die notwendigen Arbeiten wurden von den Mitgliedern des Arbeitskreises ausgeführt.

Kreisverkehr Süd

Der Arbeitskreis Dorf- und Landschaftsgestaltung hat im Herbst 2002 seine Bereitschaft bekundet, an dem Meinungsbildungsprozess für die Gestaltung des neuen Kreisverkehrs Süd im Bereich des Bahnübergangs NürtingerStraße mitzuwirken. Im Rahmen einer Rundfahrt am 24. März 2002, an der die Landschaftsarchitektin Eichendorf als Projektbearbeiterin, Herr Körner vom Arbeitskreis Dorf- und Landschaftsgestaltung sowie Vertreter der Gemeinde teilnahmen, wurden verschiedene Kreisverkehranlagen im Landkreis Esslingen besichtigt. Auf dieser Grundlage wurde ein Gestaltungskonzept entwickelt, das vom Gemeinderat im Sommer 2002 gebilligt wurde. Der Kreisverkehr wurde inzwischen bepflanzt.